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Sommerzeit – Zeckenzeit? Was Sie wissen sollten!

Im Mai haben wir durch die Feiertage häufiger die Möglichkeit in die Natur zu gehen und die Sonne zu genießen. Leider werden bei Temperaturen über sieben Grad Celsius auch die Zecken wieder aktiv. Daher sollten Sie ein paar Dinge beachten. Generell gilt: Untersuchen Sie sich und Ihre Kinder nach jedem Ausflug ins Grüne auf Zecken. Meistens sitzen sie an Grashalmen und auf kleineren Sträuchern und warten auf die Möglichkeit zuzuschlagen. Auf Bäumen, wie es oft heißt, sind sie hingegen nicht zu finden. Chemische Botenstoffe geben Zecken das Signal, dass ein Wirt in der Nähe ist, unter anderem reagieren sie auf Kohlendioxid, Ammoniak und Buttersäure, die wir Menschen über Atem und Schweiß abgeben. Zecken bevorzugen beim Zubeißen warme, feuchte und gut durchblutete Körperstellen. Dies sind bei Menschen die Kniekehlen, die Leistenbeuge, der Haaransatz und ein Gebiet hinter den Ohren. Diese Stellen sollten dementsprechend besonders untersucht werden.

 

Zecken sind die Überträger von tückischen Erkrankungen, unter anderem der Lyme-Borreliose und FSME. Hauptübertragerart ist hierbei der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus). Da viele Erreger im Darm der Zecke sitzen und durch Hochwürgen von unverdaulichen Bestandteilen ins menschliche Blut übergehen, werden diese erst nach einiger Zeit übertragen, sodass eine schnellstmögliche Entfernung der Zecke Schlimmeres verhindern kann. Einmal übertragen sind beide Krankheiten nur schwer zu bekämpfen. Die Lyme-Borreliose kann eine Vielzahl von Organen betreffen. Generell ist die Diagnose allerdings schwierig zu stellen, die typische Wanderröte nach Zeckenbiss ist nicht in allen Fällen nachweisbar und bis im Blut Antikörper nachgewiesen werden können, vergeht einige Zeit. Gerade diese ist aber wichtig, denn im Anfangsstadium lässt sich die Borreliose noch gut mit Antibiotika, insbesondere Doxycyclin und Amoxicillin, behandeln. Ist die Infektion erst chronisch geworden, dann ist die Therapie dementsprechend schwieriger.
 
Bei einer FSME-Erkrankung (Frühsommer-Meningoenzephalitis), ist die Therapie noch komplizierter, da man hier nur symptomatisch behandeln kann. Bei ungünstigen Verläufen der Krankheit sind bleibende neurologische Schäden zu erwarten. Daher wird bei Aufenthalt in einem Risikogebiet eine Impfung gegen FSME-Viren empfohlen. Riskogebiete sind u.a. Südeuropa und auch Süddeutschland, allerdings steigt auch das Risiko in Mitteleuropa in den letzten Jahren.

Wenn die Zecke einmal zugebissen hat, ist eine schnellstmögliche Entfernung wichtig. Hierzu kann man sowohl eine handelsübliche Pinzette nehmen als auch spezielle Zeckenkarten oder Zeckenzangen. Wir beraten Sie gerne in der Apotheke über Vor- und Nachteile der verschiedenen Hilfsmittel. Wichtig bei der Entfernung: Man sollte nicht wie früher empfohlen den Kopf abdrehen und man sollte auch nicht zu stark zudrücken, da sonst die Zecke in einer Art Panikreaktion das schädliche Sekret erst recht ausspuckt.
Ist die Zecke entfernt, empfiehlt es sich, dafür zu sorgen, dass die Zecke nicht ein weiteres Mal zubeißen kann. Gerade wenn Sie Haustiere besitzen ist die Gefahr groß.

Damit die Zecke gar nicht erst zubeißt, können Sie sogenannte Repellentien verwenden. Hierzu haben wir in der Apotheke eine Auswahl für Sie da, je nach Anlass (z.B. Reisegebiet) und wer (Kind, Hund, Erwachsener) geschützt werden soll.

 

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